Verkehrsexperten setzen sich für den Erhalt der Transrapid Versuchsanlage Emsland aus

"Die Politik sollte deutlich langfristiger denken"

Mitglieder des International Maglev Board (IMB) fordern von der Politik und Industrie den Erhalt der Transrapid Versuchsanlage Emsland in Lathen und weitere Unterstützung bei der Vermarktung der Technologie im In- und Ausland. Das IMB ging aus dem seit 2003 bestehenden Magnetbahn-Diskussionsforum hervor wurde vor wenigen Tagen gemeinnütziger Verein (Non-Profit-Organisation). Dies berichtete die Nord-West-Zeitung in ihrer Ausgabe vom 09.01.2010.

Dessen Gründer Dr. Johannes Klühspies, Leiter des Fachbereichs Mobilität an der Luzerner Hochschule für Wirtschaft und Autor des 2008 erschienenen Buches "Zukunftsaspekte europäischer Mobilität", wies in einem Interview auf die Vorteile der Magnetschwebetechnologie hin. Denn der Transrapid würde wegen seiner Steigfähigkeit teure Tunnelkonstruktionen vermeiden, und der berührungslose Kontakt zwischen Bahn und Strecke den Verschleiß minimieren. Dies sei langfristig die günstigere Lösung. Daher sollte die Politik "deutlich langfristiger denken". Klühspies sieht auch sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten der Technologie in Deutschland – überall dort, wo die EU mehr Transportleistung über die Schiene abwickeln möchte.


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